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Startseite » Magazin » Deutschlands Verzögerung bei den Investitionsprogrammen bietet Chancen für Anleger

Deutschlands Verzögerung bei den Investitionsprogrammen bietet Chancen für Anleger

von Oliver Bierbaum-Schulze
12. November 2025
in Magazin
Deutschlands Verzögerung bei den Investitionsprogrammen bietet Chancen für Anleger

Marktkommentar von Robert Lancastle, Senior-Fondsmanager der Global Opportunities Strategy bei J O Hambro

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Deutschland steht am Beginn einer neuen industriellen Wachstumsstrategie. Nach Jahren struktureller Unsicherheit und politischer Zögerlichkeit hat sich das Land seit Anfang 2025 spürbar neu ausgerichtet. Die Kombination aus politischen Reformen, staatlichen Investitionsplänen und privater Kapitalbeteiligung schafft den Rahmen für eine langfristige Wachstumsphase, die das Potenzial hat, Deutschland und Europa als Industriestandort neu zu definieren.

Investitionsprogramme und private Initiativen läuten neue Wachstumsphase ein

Die Entwicklungen, die sich bereits Ende 2024 abzeichneten, und die Neuwahlen im Februar 2025 haben dazu geführt, dass Deutschland eine neue wirtschaftspolitische Ausrichtung gefunden hat. Das Land setzt nun gezielt auf Investitionen und die Förderung neuer Industrien, um beispielsweise den Transformationsdruck auf die Automobilbranche abzufedern. Die Bundesregierung hat dazu umfangreiche Investitionsprogramme beschlossen, die sich auf strategisch wichtige Bereiche wie Energie, Infrastruktur und Verteidigung konzentrieren. Nach Jahrzehnten der Unterinvestition sollen dadurch neue Industrien entstehen, die sowohl die ökologische als auch die sicherheitspolitische Transformation des Landes vorantreiben. So hat Deutschland etwa seit dem Zweiten Weltkrieg nur unzureichend in seine militärischen Fähigkeiten investiert. Diese Programme sind langfristig angelegt – über drei, fünf und sieben Jahre – und unterscheiden sich damit deutlich von kurzfristigen Konjunkturmaßnahmen, wie man sie etwa von anderen Volkswirtschaften kennt.

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Während der Markt in den vergangenen Monaten teilweise ungeduldig auf schnelle Ergebnisse gewartet hat, eröffnet gerade diese zeitliche Verzögerung unserer Meinung nach interessante Chancen. Viele Investoren unterschätzen das längerfristige Wachstumspotenzial, das aus diesen Plänen resultiert, und preisen es noch nicht ein. Dadurch entstehen attraktive Bewertungen in Industrie-, Rohstoff- und Versorgersektoren, die direkt von diesen strukturellen Veränderungen profitieren dürften.

Ebenso dynamisch zeigt sich die Entwicklung im privaten Sektor. Ein interessantes Projekt, dass noch nicht wirklich Beachtung gefunden hat, ist „Made for Germany“. Das im Juli 2025 vorgestellte Programm vereint 60 private Unternehmen, die gemeinsam Investitionen von über 600 Milliarden Euro zugesagt haben. Dies hat im Grunde kaum Schlagzeilen gemacht, weil Donald Trump an diesem Tag einen bestimmten Tweet gepostet hat. Wir glauben, dass dieses Konsortium eine entscheidende zweite Investitionswelle markiert – getragen von unternehmerischem Kapital. Die daraus resultierenden Projekte dürften ab 2026 und 2027 Wirkung entfalten und Deutschland eine neue industrielle Wachstumsdynamik verleihen. Diese auf Deutschland und Europa ausgerichteten Pläne bieten also immense Chancen, die der Markt bisher unterschätzt.

Europa: selektive Renaissance statt flächendeckender Erholung

Trotz der positiven Dynamik in Deutschland darf Europa nicht als einheitliche Wachstumsstory verstanden werden. Die regionale und sektorale Differenzierung bleibt entscheidend. In Frankreich beispielsweise könnte es etwas knifflig werden. Während der Fokus in Europa auf Deutschland und bestimmten Sektoren in Deutschland liegt, entstehen in den so genannten „PIGS-Ländern”, dazu gehören Portugal, Italien, Griechenland, Spanien und Irland, ebenfalls neue Chancen – wenn auch aus anderen Gründen.

Siehe auch  Outlook: Europäische Staatsanleihen und globale Aktien im zweiten Halbjahr attraktiv

Nach einem langen Entschuldungszyklus verzeichnen insbesondere Spanien, Portugal und Irland wieder steigendes Kreditwachstum, gesündere Bilanzen und eine Erholung zentraler Industrien wie Tourismus und Bauwirtschaft. Diese Länder galten lange als „hoffnungslose Fälle“, treten nun jedoch zunehmend in eine Phase nachhaltiger Stabilisierung ein. Vor allem in Spanien ist wieder deutlich mehr Investitionskapazität vorhanden als in den vergangenen zehn Jahren. Diese Entwicklung macht die südeuropäischen Volkswirtschaften derzeit zu deutlich attraktiveren Märkten als viele andere Regionen Europas.

Parallel dazu entwickelt sich die Idee einer europäischer Investitionsunion, die sich zwar noch in einem frühen Stadium befindet. Langfristig könnte sie aber dazu beitragen, die Sparer und Vermögenden in Europa zu mehr Aktivität zu bewegen und das hohe Sparvolumen europäischer Privathaushalte stärker in produktives Kapital umzulenken. Damit könnte Europa – ähnlich wie die USA – eine stärkere Eigenfinanzierung seiner wirtschaftlichen Zukunft erreichen.

Fazit: Die größten Chancen liegen in europäischen Industrie- und Infrastruktursektoren

Während die globalen Kapitalströme nach wie vor stark auf die USA konzentriert sind, eröffnet sich in Europa eine neue, vielfach unterschätzte Investmentlandschaft. Deutschlands industriepolitische Neuausrichtung, flankiert von privater Investitionstätigkeit, ist dabei ein zentraler Treiber.

Für Anleger bedeutet das: Die attraktivsten Bottom-up-Chancen für die Aktienauswahl außerhalb der USA liegen derzeit nicht in den bekannten Technologiemärkten, sondern in jenen europäischen Industrie- und Infrastruktursektoren, die vom strukturellen Wandel profitieren. Wer bereit ist, über kurzfristige Markterwartungen hinauszublicken, könnte hier ein spannendes Feld für langfristiges Wachstumspotenzial finden.

Siehe auch  Apothekennachfolge: Moderne Herausforderungen bei Übernahme und Übergabe
Tags: industrielle WachstumsstrategieInfoInvestitionsprogrammeWachstumsphase
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Oliver Bierbaum-Schulze

Oliver Bierbaum-Schulze

Oliver Bierbaum-Schulze ist ein renommierter Finanzjournalist mit über 15 Jahren Erfahrung in der Branche. Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main, hat er früh Interesse an Finanzthemen entwickelt und sich bereits während seines Studiums der Volkswirtschaftslehre auf Finanzmarktanalysen spezialisiert. Nach Abschluss seines Studiums hat Oliver Bierbaum-Schulze zunächst bei einer großen Investmentbank in Frankfurt gearbeitet, bevor er als Finanzjournalist bei einer Wirtschaftszeitung eingestiegen ist. Seine Berichterstattung über die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft ist bekannt für ihre präzise Analyse und ihre fundierten Prognosen.

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